Europa
Die Sandbucht von Bodri liegt nur zwei Kilometer westlich der L’Île-Rousse. © iStock

Île de Beauté

Wilde Natur, raue Küsten, schroffe Berge, türkisblaues Wasser und weiße Strände: Noch immer ist die korsische Region zwischen Bastia, L’Île Rousse und Cap Corse ein Geheimtipp.

Text: Marie Luna

Das urige Bergdorf Pigna liegt exponiert wie ein Adlerhorst im Hinterland der Insel. Sein „zweites Leben“ verdankt es hier ansässigen Künstlern. Trepp auf, Trepp ab führt der holprige Pfad vorbei an lokalen Handwerkstätten, Töpferateliers und kleinen Läden. Und das Schönste daran: Das Leben wirkt vom Tourismus unbeeindruckt.

Es kommt vor, dass im Casa Musicale mit seinem wunderbaren Ausblick plötzlich ein urtümlicher Gesang am Nachbartisch erschallt. Das Künstlerdorf ist ein Zentrum für korsische sowie polyphone Musik. 

Pigna ist ein perfekter Ausgangspunk für die noch naturbelassenen und unverbauten Strände von Aregno, Bodri, Ghjunchitu oder Lozari. Besonders idyllisch reist es sich mit der kleinen Tramway de Balagne von Strand zu Strand, die zwischen Calvi und L’Ile Rousse pendelt. Das Cap Corse zeigt wie ein Zeigefinger auf das Mutterland Frankreich. Es beherbergt bezaubernde Bergdörfer, kleine Weinberge und einzigartige Strände wie den schwarzen Strand von Nonza.

visit-corsica.com

INSIDERTIPPS:

Abenteuer

Fluss-Wandern. Im Fangotal kann man den Wildbach entlang wandern oder besser gesagt schwimmen, Klippenspringen, in Gumpen eintauchen, Kanu fahren und die Fauna beobachten.

korsika.com/fangotal

Gut Essen

„Le Padula“ liegt direkt am paradiesischen Aregno-Strand. „L’Altore“ neben der offenen Markthalle in L’Île Rousse. Köstlich!

restaurant-altore.com

Musik

Die „Casa Musicale“ ist ein als Hotel und Restaurant getarntes Kulturzentrum. Zwei bis drei Konzerte pro Woche. Wunderbarer Blick auf das Meer und umgebende Hügel.

casa-musicale.org