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Kaiserbad mit k&k-Flair

Eine Reise nach Karlsbad (Karlovy Vary) ist auch ein Reise in die Vergangenheit. Der Geschichte des bekannten Kurbades begegnet man auf Schritt und Tritt.

Der Legende nach stieß Kaiser Karl IV. bei der Hirschjagd auf die erste Quelle. 1370 erhob er den Ort Vary zu einer Königsstadt. Goethe war dermaßen davon begeistert, dass er es 13 Mal besuchte. Auch Liszt, van Beethoven, Marx und sogar Peter der Große weilten in Karlsbad. Charakteristisch sind die für die Kur-architektur des 19. Jahrhunderts typischen Kolonaden. Die berühmteste ist die 1881 erbaute Mühlbrunnenkolonnade mit ihren

124 korinthischen Säulen. Ein Spaziergang führt an Architekturjuwelen wie Stadttheater, Kaiserbad und Schlossturm vorbei. Am Ufer der Teplá reihen sich feine Geschäfte und Hotels aneinander. Auffällig im Stadtbild sind die Stände mit Schnabelbechern. Seit dem 16. Jahrhundert werden sie für die Trinkkuren verwendet.

Für eine Pause mit Jause eignet sich das Grandhotel Pupp. Ein riesiger, schöner Jugendstilbau. Dort gibt es die süße Pupp-Torte. Kosten sollte der Kurgast den Becherovka, einen Kräuterschnaps. Sowie die Karlsbader Oblaten, gefüllt mit Schokoladen-, Haselnuss- und Vanillecreme. Um die zahlreichen Kalorien wieder loszuwerden oder zur Erholung in der Natur bieten drei Kurparks und ein Kurwald mit mehr als 130 Kilometer markierten Wanderwegen.

Karlovy Vary. 600 Jahre Tradition. 15 Quellen.13 bis 73 Grad warm.

Bilder: © www.karlovyvary.cz

Termine

Saisonstart. 5. bis 7. Mai, Böhmische Porzellankunst, Freiluftkonzerte. Pferderennen. Treffpunkt der Aristokratie.

Halbmarathon. 20. Mai, insgesamt 21.975 Meter durch die Stadt.

Karlsbader Karneval. 2. bis 3. JuniMusik- und Tanzfestival.

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