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Gschnitztaler Hüttentour © TVB Wipptal

Neues Bergsteigerdorf im Tiroler Gschnitztal

Das Gschnitztal in den Stubaier Alpen in Tirol ist nun eines von 28 Bergsteigerdörfern Österreichs und verschreibt sich dem sanften Alpintourismus.

Die vom Österreichischen Alpenverein gegründete Initiative der Bergsteigerdörfer hat zum Ziel, ursprünglichen Ortschaften zu zusätzlicher Wertschöpfung und Wertschätzung zu verhelfen. Das oberste Ziel ist dabei aber die Natürlichkeit zu erhalten und eine Alternative zum Massentourismus zu schaffen. Die im Gschnitztal liegenden Gemeinden Trins und Gschnitz verkörpern dieses Ideal, die Aufnahme in die Bergsteigerdörfer soll die nachhaltige Entwicklung fördern.

Zu den Kriterien, an die sich Mitglieder der Bergsteigerdörfer des Alpenvereins halten müssen, zählen das Zurückhalten bei technischen Großerschließungen im Alpenraum, das Unterstützen von Schutzgebieten und die Förderung des öffentlichen Personenverkehrs. Mit der Unterzeichnung der Deklaration am 5. Mai im Gschnitztal bekennen sich die Gemeinden Trins und Gschnitz daher gemeinsam zur Philosophie der Bergsteigerdörfer die dort aber auch jetzt schon gelebt wird.

Es muss nicht immer Massentourismus sein

„Die vom Alpenverein ins Leben gerufene Initiative fördert nun seit rund 11 Jahren einen sanften Bergtourismus und eine Entwicklung im Sinne der Alpenkonvention“ freut sich Andreas Ermacora, Präsident des Österreichischen Alpenvereins. „Die Bergsteigerdörfer stellen einen Kontrapunkt zum Massentourismus dar.“

Mit dem Gschnitztal vereinen sich 20 österreichische Bergsteigerdörfer auf dieser inzwischen internationalen Plattform der Alpenvereine. Unterstützt werden die Gemeinden bei der Umsetzung und Ausgestaltung einer nachhaltigen Gemeinde- und Tourismusentwicklung vor Ort auch vom Tourismusverband Wipptal und den 18 Partnerbetrieben der Bergsteigerdörfer in Gschnitz und Trins.