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Luzern ist mit einer einmaligen Naturkulisse gesegnet. © Luzern Tourismus/Emanuel Ammon

Alpenparadies Luzern

Das malerische Städtchen begeistert mit seiner traumhaften Lage. Vom Hausberg Pilatus hat man eine atemberaubende Aussicht auf die Schweizer Bergwelt und den Vierwaldstättersee.

Luzern, nur 55 Kilometer von Zürich entfernt, ist ein Musterbeispiel für Schweizer Städte. Die Häuser sind gepflegt, die Straßen sauber, die Leute freundlich, aber zurückhaltend. Doch das Städtchen am fjord­artigen Vierwaldstättersee ist anders. Schließlich ist Luzern eine europäische Metropole, in der ständig Events über die Bühne gehen. Und findet einmal nichts statt, erwarten die Gäste zahlreiche Museen, historische Stätten und ein beeindruckendes Naturparadies. Aber hübsch der Reihe nach.

Das Wahrzeichen von Luzern ist die Kapellbrücke. Die mittelalterliche Holzbrücke war einst Teil der Stadtbefestigung, ebenso wie die Museggmauer. Die Türme der alten Stadtmauer tragen lustige Namen wie Nölli, Männli oder Luegisland. Die Museggmauer bietet eine fantastische Aussicht auf die mit Fresken geschmückten Häuser der autofreien Innenstadt. Zu den Kulturschätzen gehören auch das futuristische Kultur- und Kongresszentrum sowie das Verkehrshaus der Schweiz (siehe Gute Tipps). Tatsache ist: Luzern beherbergt gewaltig viele Kulturtempel für eine Kleinstadt in der Zentralschweiz.

Lebendige Kleinstadt

Doch die Stadt selbst ist kein Museum: So vereint das Hirschmatt-Neustadt-Quartier Restaurants, Boutiquen und Galerien. Und auch im Bruchquartier pulsiert das Leben. Am ehemaligen Viehmarkt locken lokales Handwerk, Bars und Lokale und an der Seepromenade flanieren nicht nur im Sommer Jung und Alt oder genießen die schöne Aussicht auf den Hausberg Pilatus. Wettermacher, Drachensitz, Herrschergrab: Der 2.132 Meter hohe Berg regt die Fantasie an. 

Hinauf geht es mit der 1889 in Betrieb genommenen Pilatus-Bahn. Sie ist mit bis zu 48 Prozent Steigung die steilste Zahnradbahn der Welt und legt dabei eine Strecke von 4,6 km und 1.600 Höhenmeter zurück. In nur 30 Minuten erklimmt sie den Weg von Alpnachstad nach Pilatus-Kulm, vorbei an blühenden Alpenwiesen und markanten Felsformationen. Spektakulär ist dabei die fast senkrechte Eselwand.

Steile Erlebnisfahrt

Vom Pilatus hat man ein fantastisches ­Panorama mit 73 Alpengipfeln. Seit 1890 klebt das denkmalgeschützte Berghotel ­Pilatus-Kulm am Felsen. Beeindruckend sind sein Queen-Victoria-Saal aus der Belle Époque und die lange Sonnenterrasse. Übrigens: Am 24. August findet im Haus das höchst gelegene Musikfestival der Schweiz, das Pilatus On The Rocks, statt. 

Nervenkitzel beim Klettern

Mit einer atemberaubenden Aussicht in alle Himmelsrichtungen schwebt man mit dem „Dragon Ride“ in wenigen Minuten vom Gipfel zur Fräkmüntegg. Dort verspricht der Seilpark Nervenkitzel auch ohne spezielles Training. Natürlich gibt es am Pilatus Wandermöglichkeiten. Ob kurz, lang, einfach oder schwierig: Die Wanderwege bieten Abwechslung. 

Mit der Panorama-Gondelbahn geht es in einer halben Stunde hinab an den Fuß des Berges nach Kriens. Und von dort, nach fünfminütigem Fußmarsch, mit dem Bus Nr. 1 zurück nach Luzern. Die Goldene Rundfahrt kann auch in umgekehrter Richtung unternommen werden.