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Der Rhein und seine Weinberge. © DZT/Jorg Greuel

Drei Flüsse mit einem Schiff

Wer über Rhein, Mosel und Saar gleitet, wird mit endlosen Weinbergen und imposanten Bauten belohnt. Von der Antike über das Mittelalter bis zur deutschen Romantik: Die Kreuzfahrt wird zur Reise durch Europas Geschichte.

Wäre ich nicht umringt von Touristen, die begeistert mit Kameras und Smartphones Schnappschüsse machen, könnte ich glatt denken, ich reise durch das Mittelalter. 

Da ist zum Beispiel Speyer, wohl eine der ältesten Städte Deutschlands. Sie wird ihrem Ruf ­optisch voll gerecht. Vor mir erhebt sich die älteste romanische Kirche der Welt, der mächtige Dom der Stadt. Imposant. Auf der Flusskreuzfahrt von Basel (Schweiz) nach Grevenmacher (Luxemburg) macht das Schiff auch einen Stopp in Heidelberg. Die alte Universitätsstadt ist ein Kronjuwel der deutschen Romantik. Nach einem spannenden Rundgang geht es weiter nach Rüdesheim, der ­bekannten Winzerstadt. Ich besuche dort die Drosselgasse. Hier reiht sich eine Weinstube an die andere, dass es fast unmöglich ist, nicht irgendwo einzukehren.

In Koblenz schwenkt die MS Amadeus Classic schließlich vom Rhein in die Mosel. Die mächtigen preußischen Festungswerke aus der Biedermeierzeit bleiben in besonderer Erinnerung. Die Mosel erweist sich als exzellentes Weingebiet. Nach einer Verkostung in Cochem gleitet das Schiff sanft zwischen den steilen Weinbergen dahin. Burgen und Ruinen sind links und rechts stete Begleiter. Via Bernkastel-Kues, weinkulturelles Zentrum der Mittelmosel, passiert das Schiff die 2.000 Jahre alte Stadt Trier, wo es langsam ­unter der antiken Römerbrücke durchgleitet. 

Von der Mosel gleitet das Schiff in die Saar nach Saarburg – vorbei an Fachwerkhäusern. Im luxemburgischen Grevenmacher geht es von Board. Noch schnell tausche ich mit anderen E-Mail-Adressen aus. Zum Fototausch natürlich!