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Die Stadt Fontainebleau ist ein Highlight. © Pixabay

Joie de vivre auf sanften Wellen

Entlang der Oise und der Seine zeigt sich Frankreich von seiner malerischsten Seite. Kein Wunder, dass sich hier die Impressionisten die Klinke in die Hand gaben. Die Pariser Uferpromenade verzaubert auch die hartnäckigsten Nörgler.

Wie Gott in Frankreich – ein passendes Motto für die Fahrt der MS Swiss Ruby entlang der Oise. Unsere Flussfahrt beginnt in der Stadt Compiègne, wo einst das Ende des Ersten Weltkriegs eingeläutet wurde. Heute fasziniert der Ort mit seinen verwinkelten spätgotischen Straßen.

Nicht weniger geschichtsträchtig ist der winzige Ort Auvers-sur-Oise. Hier lebten unter anderem die Maler Paul Cézanne und Camille Pissarro. Vincent van Gogh ging noch einen Schritt weiter und verstarb hier. Nicht die schlechteste Wahl: Das Château d’Auvers samt englischem Garten und spannender Ausstellung zur impressionistischen Malerei ist wirklich wunderschön.

Elegant gleitet das Schiff der Seine entgegen. Die Stelle an der die Oise in den Strom mündet lässt sich vom französischen Balkon aus bestens bestaunen, stilecht mit Croissant und Café au Lait. Die Seine führt uns nach Giverny und dem Anwesen des Impressionisten Claude Monet. Den See­rosenteich erkenne ich aus seinen Werken wieder. In einem Gemälde kann ich die wunderbare Fahrt aus Mangel an Talent leider nicht festhalten. Die tollen Erinnerungsfotos entschädigen aber.

Nach einer Tour durch das Fachwerkshaus-Schlaraffenland Vernon wendet das Schiff und es geht gen Paris! Das Seine-Ufer ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Der Palais du Louvre ist vom Wasser aus atemberaubend, dann tauchen rechts die Türme Notre-Dames auf, links das legendäre Hôtel de Ville. Eine phänomenale Kulisse, die es auf der Welt kein zweites Mal gibt.

Am letzten Tag erleben wir Paris zu Fuß, der Blick von der Seine aus bleibt aber unvergesslich.