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Auf den Whitsundays liegt Romantik in der Luft. © Helmut Widmann

Die Whitsundays

Unter den Tausenden australischen Trauminseln sind die Whitsunday Islands vor Queensland die Krönung: Die Perlen im Pazifik gelten als romantisches Traumziel für verliebte Paare. 

Wie feinster Puder fühlt es sich ­unter den Fußsohlen und zwischen den Zehen an, wenn man über den Whitehaven Beach spaziert. Alles ist so hell, dass das Licht einen blendet. Der schier endlose Strand zählt dank seines Sandes mit ­einem Quarzgehalt von 99 Prozent zu den weißesten der Welt – und für viele ist er ­sogar der schönste überhaupt. Ich kneife die Augen zu einem kleinen Schlitz zusammen und wate durch das seichte Wasser. 

Dann ist ein kurzer Aufstieg zum Aussichtspunkt Tongue Point am Hill Inlet ­anzuraten, wo man von oben einen traumhaften Überblick gewinnt. Je nach Flut oder Ebbe verschmilzt das Blau des glasklaren Meeres mit dem Weiß des Sandes zu aquarellhaften Kompositionen. Dieses museumsreife Bild bekommt man nicht mehr aus dem Kopf, weshalb der Besuch des Whitehaven Beach, der nur in geführten Touren erkundet werden kann, ein absolutes Muss ist. Für
verliebte Paare zählt er zu den romantischsten Hotspots der Erde. Und die Herzen von Flitterwöchnern lässt das Naturparadies noch höher schlagen. 

Die Whitsunday Islands haben aber noch viel mehr an Erlebnisreichtum zu bieten. Von den insgesamt 74 Inseln zwischen der Küste von Queensland und dem Great Barrier Reef sind nur 17 bewohnt, diese bieten aber für jedes Urlaubsbudget das Passende: vom komfortfreien, jedoch naturnahen Zelten am Strand bis zum edlen Luxusresort, wo sich die Prominenten und Reichen dieser Welt ein Stelldichein geben.

Der Name der Inselgruppe ist, so wie viele andere Flecken Australiens, untrennbar mit dem Seefahrer James Cook verbunden. Es war nämlich der Pfingstsonntag des Jahres 1770, als der Entdecker als erster Europäer seinen Fuß auf diese Inseln setzte. Auf seinen Spuren wandeln all jene, die das hervorragende Segel­revier der Whitsunday Islands für Törns mit ihren Booten nutzen.

Wellenritt 

Ocean Rafting. Noch liegt das Speedboat gerade im Wasser, aber dann gibt Paul richtig Gas. Sichtet der Kapitän nämlich die Bugwellen einer Yacht, steuert er schleunigst auf sie zu, lässt sein Boot darüberspringen und legt es dann kräftig in die Kurve. Pauls gekonnter Wagemut wird mit lautem Kreischen seiner Passagiere belohnt, die die Whitsundays mit einer speziellen Tour erleben wollen. Die Schnellboote von Ocean Rafting stechen von Airlie Beach aus in See und befahren verschiedene Routen. Fixpunkt ist der atemberaubende Whitehaven Beach. Fürs Schwimmen, Schnorcheln und Chillen ist immer Zeit.