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Das Umbaltal ist eine der schönsten Flusslandschaften Österreichs. © Nationalpark Hohe Tauern/Martin Lugger

Eine Weltreise durch die Osttiroler Berge

Von der Sahara bis in die Antarktis, und all das, ohne die Alpen zu verlassen. Der Nationalpark Hohe Tauern und seine beeindruckend abwechslungsreiche Landschaft machen es möglich. Und: Am 25. und 26. Mai lädt der Nationalpark zur Entdeckungsreise im Tiergarten Schönbrunn.

Wenn man ehrlich ist, haben Weltreisen viele Nachteile. Sie sind teuer, unbequem, zeitintensiv und vor allem der dabei entstehende ökologische Fußabdruck gibt zu denken. Das Ziel, möglichst viele verschiedene Landschaften zu erleben, kann man auch nachhaltiger erreichen. Im Nationalpark Hohe Tauern gibt es eine erstaunlich große Vielfalt an Ökosystemen.

Durch den Osttiroler Yukon River

Die Isel ist der letzte frei fließende Gletscherfluss der Alpen. Vom Umbalkees bis nach Lienz entfaltet sie ihre ganze Schönheit. 54 Kilometer ursprüngliche Natur und eine beeindruckende Flusslandschaft, die man sonst nur auf Fernreisen erleben kann. Vergleiche mit dem Yukon River im Norden Kanadas drängen sich auf. Ein wertvoller Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt und ein idealer Ort für eine Kajaktour.

Vom Flusstal in die Sahara

Das Dürrenfeld zwischen dem Kals-Matreier-Törl-Haus und der Sudetendeutschen Hütte liegt auf einem einmaligen Aussichtspfad. Fast ohne Vorwarnung verwandeln sich die saftigen Bergwiesen in eine Landschaft, die irgendwo zwischen Sahara und Mondkrater liegt. Die Szenerie ist wüstenartig und bizarr, aber wunderschön. Genauso rasch wie das dürre Feld kam, ist es auch wieder vorbei und die alpine Vegetation kehrt zurück.

Südsee auf 2.700 Metern Seehöhe

Die Hohe Grube liegt hoch oben in der Venedigergruppe auf der sogenannten Alpenkönigroute. Hier befindet sich eine hochalpine Seenlandschaft, die einen unerwarteten Sandstrand bietet. An warmen Sommertagen kann man sich mit dem feinen Sand unter den Füßen wie in der Karibik fühlen. Die Wassertemperatur kann zwar nicht mit Barbados mithalten, aber nach einer fordernden Wanderung kommt das frische Bergwasser genau richtig.

Ganz oben der Südpol

Südwestlich des Eisdoms, ganz oben im Virgental, findet man eines der größten Gletscherplateaus der Ostalpen. Eismassen, raue Winde und empfindliche Kälte erinnern ebenso an arktische Gefilde wie die völlige Abwesenheit von Zivilisation. Via Venedigertaxi zur Johannishütte und zweistündigem Marsch zum Defreggerhaus, das auf 2.962 Metern Seehöhe liegt, ist man der Osttiroler Antarktis schon zum Greifen nah.

Hohe Tauern im Tiergarten Schönbrunn

Unter dem Motto „Was gibt es im Nationalpark Hohe Tauern zu entdecken“ können Besucher des Tiergarten Schönbrunn am vierten Mai-Wochenende eine spannende Reise rund um die Naturschätze Osttirols erleben. Nationalpark-Ranger betreuen fünf Stationen zu Themen wie "Bartgeier und Steinbock" oder "Lebenselixier Wasser".